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Autor:innen
Constance Belmontet
Online Marketing Managerin
Veröffentlicht am
10.8.2023

„Wie kann ich helfen?“ – Das ist ein typischer Satz, den Chatbots dir stellen, wenn du ihnen im Internet begegnest. Heute gehören die kleinen schlauen Helfer in vielen Bereichen einfach dazu und entwickeln sich durch künstliche Intelligenz rasant weiter. Vielleicht bestehen sie auch bald den Turing-Test?

Aber wie hat damals eigentlich alles angefangen?


In diesem Beitrag geben wir dir einen Überblick

  • über die Anfänge des Chatbots
  • bis hin zu den Next Generation Chatbots von heute.


Was ist ein Chatbot überhaupt?


Einfach gesagt ist ein Chatbot ein technisches Dialogsystem. Wir sehen die kleinen Helfer meistens in Form eines Avatars auf Websites oder Messenger-Plattformen. Sie helfen bei Fragen in Bezug auf Services, Produkte oder auch Dienstleistungen. Per Text- oder Spracheingabe kann so eine Konversation zwischen Mensch und System stattfinden. Du kannst deinen Text oder deine Sprachnachricht eingeben und bekommst auf dem gleichen Weg eine Antwort.


Wie macht der Bot das?


Die älteren Chatbots sind regelbasiert und greifen auf einen Katalog von zuvor festgelegten Fragen und Antworten zurück. Sie sind also auch schnell an ihre Grenzen gekommen. In diesem Fall wird in der Regel an den Kundendienst verwiesen oder weitergeleitet.

Cleverer sind da die Bots, die auf künstlicher Intelligenz basieren. Diese können aus bereits vorhandenen Dialogen lernen. So versteht der Chatbot, welche Intention hinter einer Frage stecken könnte und erstellt eigenständig anspruchsvollere Dialoge, die beinah menschlich wirken können.


Aber wie hat alles angefangen?


Bereits Leonardo da Vinci hat seinerzeit die Skizze eines Roboters entworfen. Dieser konnte sich hinsetzen, Arme, Beine und Kopf bewegen. Natürlich ging es damals noch nicht um künstliche Intelligenz, sondern eher um mechanische Automaten. Laut Spiegel Netzwelt formulierte einer der bekanntesten Science-Fiction-Autoren der Welt, Isaac Asimov, bereits 1942 in einer Kurzgeschichte seine sogenannten Asimovschen Gesetze. Dabei ging es um die Grundregeln des Roboterdienstes. Die Beziehung zwischen Mensch und Roboter beschäftigte die Menschheit also schon seit vielen Jahren.


Der erste Chatbot


Einige Jahre später, 1966, wurde der erste Chatbot, ELIZA, von Joseph Weizenbaum entwickelt. Damit sollte die menschliche Konversation nachempfunden werden. ELIZA simulierte einen Psychotherapeuten und wurde als Meilenstein der künstlichen Intelligenz gefeiert.

Zahlreiche Entwickler:innen versuchten in den Jahrzehnten danach, dieses Modell weiterzuentwickeln. Der erste fortgeschrittene Chatbot wurde 2009 von dem Unternehmen WeChat aus China vorgestellt. Bis heute lassen sich damit simple Chatbots in unterschiedlichsten Bereichen entwickeln.


Social-Media-Plattformer als Vorreiter


Die erste Welle künstlicher Datentechnologie schwappte 2016 zu uns herüber. Facebook und andere Social-Media-Plattformen ermöglichten es, eigene Chatbots zu entwickeln. Die kleinen Helfer wurden Teil täglicher Kommunikation und ermöglichten es, zu chatten oder zu sprechen.

In puncto künstliche Intelligenz ist sicherlich Siri, der intelligente persönliche Assistent mit Natural Language User Interface, zu nennen. 2010 wurde dieser Grundstein für alle weiteren künstlich intelligenten Bots und intelligente persönliche Assistenten von Apple entwickelt.


Was ist der Turing Test?


Wer sich mit KI und Chatbots beschäftigt, hört früher oder später vom Turing Test: Bereits 1950 kam diese Idee auf, die heute interessanter denn je ist. Damit soll festgestellt werden, ob ein Computer, oder damals eine Maschine, ein gleichwertiges Denkvermögen hat wie ein Mensch.

Durchgeführt wird der Test, indem eine Versuchsperson jeweils mit einem Menschen und einem Computer chattet und dabei feststellen soll, wer sich gerade mit ihm oder ihr unterhält.

Erfunden wurde der Test vom britischen Mathematiker Alan Turing. Er sah den Test für die Maschine als bestanden an, wenn sie wenigstens 30 Prozent der Chatpartner:innen täuschen konnte. Bis heute ist allerdings umstritten, ob eine Maschine bzw. ein Chatbot den Turing Test bestanden hat.


Fazit: Chatbots sind als Servicekanal nicht mehr wegzudenken


Wenn man einen Blick auf die neusten Entwicklungen wirft, scheint das Bestehen des Turing Tests nicht mehr weit entfernt zu sein. KI-Chatbots wie unsere von melibo können deinen Kundenservice deutlich nach vorne bringen. Das Kauferlebnis deiner Kundschaft fängt bei einer individuellen Beratung an, die NEXT GENERATION CHATBOTS künftig immer weiter optimieren werden.

Die intelligenten Bots können den gesamten Service bis hin zu der Kaufabwicklung übernehmen und für Kund:innen so angenehm wie möglich gestalten. Außerdem kann der Bot personalisierte, gute „Deals“ vorschlagen, wenn es so aussieht, als würden Kund:innen drohen abzuspringen. Auch bestimmte Treueprozesse sind möglich, um die Kundschaft zu binden.

Gartner prophezeite 2022, dass Chatbots bis 2027 der Hauptservicekanal für gut ein Viertel aller Organisationen sein wird. Worauf wartest du noch? https://melibo.de

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